Donnerstag, 22. November 2012
Sonntag, 18. November 2012
Ins Laute
Die Fragen laut
stellen,
mit der Hand –
ein Gerät – bin
ich
zwischen dich
und mich
geraten.
und mich
geraten.
„Du, auch wenn es
mir schwerfällt, das zu sagen –“
Das steht alles da,
was, unzählige,
stumm
wie ich:
Aber ich bin hier
und habe mich zu dir
gestellt.
"Wenn ich mich vorstellen darf –“
"Wenn ich mich vorstellen darf –“
Laut, ins Laute, das
heißt
in den Dienst
einer Sache. Sich verstellen,
verraten, doch nicht
vergessen
wofür. Dafür bin
ich
Zeit meines Lebens
gewesen.
Jetzt
muss alles was war
neu wieder
muss alles was war
neu wieder
von vorne beginnen.
Mittwoch, 14. November 2012
Morgen
Das wird ein teurer Einsatz
Rund 7000 Münchner mussten heute erfinderisch sein
Im Norden
Niemand
Ein besorgniserregendes Anzeichen
Direkt am Platz
Entschieden
Betroffen
Was sie wollen
Das war der Hintergrund
Eine Sendung
Vielfach
Höher
Sonnig in Ost West
Heute
Für einen kontrollierten Neuanfang
Mitschuld
Absicht
Forderung
Kein Zugang
Planung
Ungewollt Gesenkt
Wenn das gewünscht wird
Sonntag, 11. November 2012
Freitag, 9. November 2012
Ich sehe das graue Jackett
des Schriftstellers Pierluigi Montalbán, und ich sehe, wie die langen Finger
des Schriftstellers Pierluigi Montalbán einen weißen Fussel vom Stoff des
grauen Jacketts zupfen. Das Theater „Abyssus“ ist zur Hälfte mit Passagieren
gefüllt, die nach vorn zur Bühne blicken, wo der Schriftsteller Pierluigi
Montalbán auf einem Hocker aus der Bar „Herrlichkeit der imperialen Landschaft“
sitzt, mit aufgeschlagenem Buch auf dem Schoß, und zurück ins Publikum schaut
mit einem Ausdruck im Gesicht, als würde er die Welt nicht mehr verstehen. Ein
Mitarbeiter der Reederei „Hargenau & Robertson“ erhebt sich von seinem Sitz
in der ersten Reihe und spricht zu den Gästen, ich sehe ihn und seinen Mund von
der Loge aus, wie er auf und zu und auf und zu geht. Dann setzt er sich wieder,
die Leute applaudieren, der Schriftsteller Pierluigi Montalbán holt tief Luft
und beginnt aus seinem Roman „Das Stellwerk“ zu lesen. Seine Stimme heult wie
ein Sturm. Der Schriftsteller Pierluigi Montalbán liest einen komplizierten
Abschnitt, der weder gut ausgearbeitete Figuren noch Naturbeschreibungen noch
humorvolle Anekdoten enthält, ein einziger quälender Satz, der die Demokratie
verteufelt, der westlichen Zivilisation mit dem Untergang droht, den
Präsidenten und Ministern aller Republiken auf der Welt eine tödliche Krankheit
wünscht, minutiös die optimale Hinrichtung von zwanzig Beamten erklärt, den Bau
einer großen Fabrik beschreibt, die es ermöglicht, alle Bewohner der führenden
Industrienationen zu Rotwurst zu verarbeiten, die Umgestaltung der Parlamente
zu Elefantenhäusern oder Bordellen anregt und den gleichzeitigen Abschuss
ausnahmslos aller Atomraketen fordert, um den Mond zu zerstören. Der
Schriftsteller Pierluigi Montalbán klappt das Buch zu, hebt den Kopf und
blinzelt in das Licht der Scheinwerfer hinein, kneift die Augen zusammen, als
suche er jemandem in der Dunkelheit des Theaters, schwitzt und atmet schwer
dabei. Das Publikum ist verärgert, einige Leute sind bereits gegangen, andere sind
auf Krawall aus und fangen an, herumzuschreien. Der Schriftsteller Pierluigi
Montalbán scheint kein Mensch zu sein, dem Abneigung nichts ausmacht. Er
rutscht vom Hocker, hebt die Hände und will sich erklären, beendet aber seine
Sätze nicht, verhaspelt sich und erzählt irgendetwas, das niemand versteht. Die
Leute kochen und schlucken ihren Ärger hinunter, aber nur unter Vorbehalt, denn
beim kleinsten Fehltritt dieses verrückten Schreiberlings werde man noch
schlimmer als zuvor schimpfen und den ganzen Saal auseinandernehmen, ruft ein
alter Mann und droht mit dem Zeigefinger. Der Schriftsteller Pierluigi
Montalbán streckt den Rücken durch, greift sich mit der rechten Hand in den
linken Ärmel seines grauen Jacketts und zieht den Zipfel eines blauen Tuchs
hervor, zieht und zieht, das Tuch ist lang, sehr, sehr lang, und entfaltet sich
wie ein Segel, in das der Wind hineinbläst, die ersten Leute klatschen und
rufen „Bravo!“, der Schriftsteller Pierluigi Montalbán rupft immer schneller
und schneller das Tuch aus seinem Jackett, die Leute im Parkett springen auf
und greifen sich an die Köpfe, das Tuch bedeckt jetzt schon die gesamte Bühne,
wirft Falten, bauscht sich auf, wogt über den Boden und schließlich
verschwindet auch der Schriftsteller Pierluigi Montalbán darunter, die Leute
schreien und trampeln, da blenden Scheinwerfer auf und erhellen den ganzen
Saal, dass es in den Augen schmerzt, alles ist auf einen Schlag still, die
Umrisse des Schriftstellers Pierluigi Montalbán stürzen in sich zusammen, die
Wellen des Tuchs glätten sich, ruhig liegt es nun da, nichts befindet sich mehr
darunter, die Leute klatschen und pfeifen und gehen hinaus, ich folge ihnen,
wir schwanken vergnügt.
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Meine Drehpausenbegegnung mit Dudikoff
Michael Dudikoff hatte sich eine
Selleriestange vom Buffet genommen. Er wirkte etwas einsam und verlassen, wie
er da herumstand. Also ging ich auf ihn zu und begrüßte ihn und fragte, wie es
ihm gehe.
Gut, sagte Michael Dudikoff, es
geht mir wieder sehr gut. Ich habe inzwischen wieder zu einer großen
Fröhlichkeit zurückgefunden, nach dem ich ja eine lange Krise hatte.
Was war denn?, fragte ich.
Ach, ich hatte wirklich keine gute
Zeit, sagte er. Die letzten zwei Jahrzehnte bin ich wirklich durch ein tiefes Tal gegangen. Aber
ich möchte Sie nicht mit meinem Kram belasten. Das ist wirklich nicht so
wichtig.
Nein, sagte ich, Quatsch, tun Sie
ja nicht. Was war denn los?
1989, sagte er, 1989 habe ich doch
diesen Film gedreht, ‚River of death – Fluss des Grauens’.
Er sah mich an und machte eine
lange Pause.
Keine Ahnung, sagte ich, kann sein,
bestimmt habe ich ihn gesehen, ich kann mir nur die Namen von Filmen immer nie
merken.
Macht ja nichts, sagte er,
jedenfalls haben wir den in Südamerika gedreht. Es gibt da diese Szene wo ich
nachts im Dschungel durch den Fluss schwimme und wate.
Michael Dudikoff machte eine Pause
und sah mich fragend an.
Ich weiß das jetzt nicht mehr so
genau, sagte ich, ich habe den Film wahrscheinlich damals gesehen, das ist ja
schon lange her.
Ja, ist lange her, sagte Michael
Dudikoff, ist lange her. Also jedenfalls haben wir diese
Szene mehrmals drehen müssen, weil es Probleme mit der Beleuchtung gab. Ich
musste da immer wieder durch diesen Fluss waten und schwimmen, mitten im
nächtlichen Dschungel, und dabei muss ein kleiner Wurm in meinen Hintern eingedrungen sein, ein Parasit. Ich
habe das bei dem Dreh selbst nicht gemerkt. Aber wenige Tage nach dem Dreh der
Szene habe ich beim Kacken plötzlich festgestellt, dass mein Stuhl bläulich verfärbt
war. Ich meine, ich hatte gar keine Beschwerden oder so, aber man erschrickt
natürlich, wenn das auf einmal blau ist.
Das glaube ich, sagte ich.
Naja, sagte Michael Dudikoff,
natürlich bin ich gleich zum Arzt. Der hat mich untersucht und geröntgt, hat
dann aber ziemlich schnell festgestellt, dass ich eben diesen bestimmten Wurm
im Darmtrakt habe. Er hat mir erklärt, dass er sich da eben an die Darmwand
angedockt habe und da als Parasit nun lebe. Ich habe den Arzt natürlich gefragt,
was man dagegen machen könne, und der Arzt hat mir gesagt, dass man nichts
dagegen machen könne, allerdings sei das auch nicht weiter schlimm, schließlich
habe man selbst keine Beschwerden, lediglich der Stuhl verfärbe sich eben
bläulich, was ja aber nicht schlimm sei. Außerdem sei es sowieso so, dass der
Wurm mit der Stelle im Darm irgendwann verwachsen würde zu einem Organismus, der
Wurm und ich nach und nach also gewissermaßen ineinander aufgehen würden, womit
sich das Problem ja dann sowieso löse. Ich war ziemlich geschockt, muss ich
sagen. Ich habe das zwar erstmal so weggesteckt, aber auf Dauer hat mich das wirklich
fertig gemacht. Ich bin einfach nicht auf den Gedanken klargekommen. Ich habe
gedacht, ich muss doch der bleiben, der ich bin, ich bin doch Michael Dudikoff,
das kann doch nicht sein, dass ich mit so einem Wurm zusammenwachse. Ich will
Ihnen das im Detail ersparen, auf jeden Fall habe ich eine ziemliche Identitätskrise
bekommen, Depressionen auch, das ging in den Neunzigern los und ging bis vor
zwei Jahren, eine wirklich schwere Zeit. Ich habe auch keine Rollen mehr bekommen
aufgrund der Depressionen. Aber als ich wirklich nicht mehr weiter wusste, ist
mir dann klargeworden, dass das auch nur ein bestimmtes Konzept ist, diese
Individualität, die immer auf Ausgrenzung angelegt ist, und dass ich das
einfach nur mal anders denken muss. Als mir das klar wurde, war es auf einmal gar
nicht mehr schlimm, dass der Wurm und ich jetzt eben zusammen einen Organismus
bilden, ich habe gelernt, mich selbst offener zu denken, nicht immer so
abgegrenzt zu meiner Umwelt. Warum auch nicht? Naja, und seitdem bin ich wieder sehr fröhlich und lebenslustig.
Die Pausenglocke schellte.
Oh, sagte ich, entschuldigen Sie,
Herr Dudikoff, jetzt ist die Pause schon rum und ich habe Sie durch meine
Fragerei vom Essen abgehalten.
Ach, macht nichts, sagte Michael
Dudikoff, dann nehme ich es halt mit und esse es später, ist ja kein Problem.
Er wickelte die Selleriestange in
eine Serviette und steckte sie in seine Jackentasche.
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Über die Obsternte 1872 in Grevenbroich (zu Gast von Michael Duszat)
Der strenge Winter des Jahres 1871 richtete an den Obstbäumen in
Deutschland großen Schaden an. Heft 4 des Jahrgangs 1873 der Illustrierten
Monatshefte für Obst- und Weinbau, dem Organ des Deutschen Pomologen-Vereins,
druckte einen Brief an die Redaktion ab, der eine Liste der Apfel- und
Birnensorten enthielt, die im Jahr 1872 in Grevenbroich Früchte getragen
hatten:
Äpfel
Süßer Honigapfel trägt stark, wahrscheinlich
Pomeranzenapfel,
prachtvoller Baum.
prachtvoller Baum.
Pfirsichroter Sommerapfel trägt sehr stark, ist wohl der
empfehlenswerteste Frühapfel.
empfehlenswerteste Frühapfel.
Winter-Goldparmäne trägt sehr stark, hat sich hier am
allerbesten
bewährt.
bewährt.
Weißer Sommerrabau trägt stark, ungemein ergiebige Sorte.
Sophiens süßer Rosenapfel trägt sehr stark, gut zum
Krautpressen.
Manks Kodlin trägt sehr stark, beste Sorte zum Dörren.
Köstlicher von Kew trägt stark, bleibt gewöhnlich zu
klein.
Danziger Kantapfel trägt sehr stark.
Ananas-Renette trägt ziemlich stark.
Gestreifter Sommer-Zimtapfel trägt ziemlich stark.
Multhaupts Renette trägt stark, wird nicht leicht vom
Wind
abgeworfen.
abgeworfen.
Alantapfel trägt ziemlich stark.
Ribston Pepping trägt stark, welkt auf dem Lager leicht.
Winter-Zitronenapfel trägt ziemlich stark.
Königlicher Kurzstiel trägt stark, welkt zu leicht.
Rote Sternrenette trägt stark, gesunder, in der Blüte
nicht
empfindlicher Baum.
empfindlicher Baum.
Schicks Johannisapfel trägt stark.
Himbeerapfel trägt stark.
Graue französische Renette trägt stark.
Früher Nonpareil trägt stark, fällt leicht ab und fault
gern.
Grafensteiner trägt ziemlich stark.
Spitalrenette trägt stark.
Goldrenette von Blenheim trägt stark.
Bedfordshire Foundling trägt ziemlich stark.
Cornwalliser Nelkenapfel trägt ziemlich stark.
Großer Bohnapfel trägt stark.
Kaiser Alexander trägt stark.
Jakobsapfel trägt sehr stark, empfehlenswerter Frühapfel.
Parkers Pepping trägt ziemlich stark.
Birnen
Colmar Francois trägt stark, bleibt oft laff.
Blumenbachs Butterbirne trägt ziemlich stark.
Beurré d’Argenson trägt stark,
empfehlenswerte, oft recht große
frühe Sorte.
frühe Sorte.
Diels Butterbirne trägt ziemlich stark.
Volksmarser trägt stark.
Forellenbirne trägt ziemlich stark.
Capiaumont trägt stark.
Boscs Flaschenbirne trägt ziemlich
stark.
Amanlis Butterbirne trägt sehr stark,
etwas herb, gut zum Dörren.
Grüner Hoyerswerder trägt stark.
Duchesse d’Angoulême trägt ziemlich
stark.
Nadelbirne, wohl Lokalsorte, trägt sehr
stark, kleine bergamottartige
Frühbirne, trägt jährlich sehr reich, vergeht aber schnell.
Frühbirne, trägt jährlich sehr reich, vergeht aber schnell.
Seckels Birne trägt ziemlich stark,
sehr fein.
Samstag, 29. September 2012
Freitag, 28. September 2012
Freitag, 21. September 2012
Das kalte Jahr (Vorgriff)
"Die leuchtende Sonne war erloschen, und die Sterne wanderten, sich verdunkelnd, im unendlichen Raume, ohne Strahlen, ohne Pfad, und die eisige Erde raste blind und dunkel durch die mondlose Luft; der Morgen kam und verging - und kam erneut, es wollte Tag nicht werden, und die Menschen vergaßen in all ihrer Not ihre Leidenschaften in all dieser Trostlosigkeit."
Lord Byron - Darkness
"Wilde Streiks an sechs verschiedenen Orten. Von uns [d.h. der organisierten, studentischen, kleinbürgerlichen Apo] keine Spur. Die Zeit wird kommen, wo man uns fragen wird: Wo warst Du, Adam? Und das beste, was wir dann sagen können, ist, wir haben gegen uns gekämpft, um das reißende Tier, das wir von Geburt an sind, zu fesseln und von der Macht fernzuhalten, alles zu zerstören."
Bernward Vesper - Die Reise
"And the Weathermen shrug their shoulders."
The Ex & Tom Cora
Dienstag, 4. September 2012
Unser Scheitern an Deutschland
Donaukurier Nr. 204, Dienstag, 4. September 2012:
"IN KÜRZE:
Marsch nach Berlin
Die Protestcamps von Flüchtlingen in mehreren bayerischen Städten werden im Laufe dieser Woche offenbar alle aufgelöst. Am Samstag startet in Würzburg ein Protestmarsch nach Berlin. Die Flüchtlinge aus Passau, Regensburg, Aub bei Würzburg, Nürnberg, Bamberg und Würzburg schließen ihre Camps für die Teilnahme am Protestzug."
Montag, 3. September 2012
Samstag, 1. September 2012
In einem Land
"Es gehört Mut dazu, in
einem Land zu leben, in dem man sich fremd fühlt, in dem eine Sprache
gesprochen wird, die man nicht versteht, einem Land mit unbekannten Regeln und
Bräuchen, in dem man nicht weiß, wen man um Hilfe bitten kann. Und es braucht
noch viel mehr Mut, den Entschluss zu fassen, die Sprache dieses Landes zu
lernen und mit den Menschen zu sprechen."
Dietrich Wersich
Labels:
Der Weg zur Welt,
Dietrich Wersich,
Westliche Werte
Gedanken an den Marsch auf Berlin - das ist jetzt schon zwei Jahre her!
"Schon Ende August, auf der Fahrt von Süden hoch, waren wir plötzlich eines Morgens in Nebel eingehüllt aufgewacht, fröstelnd in den Schlafsäcken zwischen Auto und Maisfeld. Im Freien konnte man auch bei gutem Wetter jetzt nicht mehr schlafen. Die Zeitungen rochen anders. Alles war beschlagen in der Frühe, taub. Offensichtlich war jetzt Schluß mit irgendwelchen Provisorien. Bringen sie die neue Ordnung in das Leben, lautete der Zeitbefehl, und wir mühten uns entsprechend."
Rainald Goetz Kontrolliert Seite 64
Rainald Goetz Kontrolliert Seite 64
Freitag, 17. August 2012
Montag, 13. August 2012
Thilo
Sarrazin
Die Schaubühne als eine moralische Anstalt betrachtet
1. Betritt ein Schauspieler die
Bühne, so hört er auf, sich selbst zu spielen, sondern spielt noch mal jemand
anderes, was aber nur ein gradueller Unterschied ist.
2. Wer auf der Bühne jemanden
schlägt, schlägt wirklich jemanden.
Es sei denn, er tut nur so und haut
in die Luft, so dass es nur so aussieht. Aber dann schlägt er ja niemanden, und
das ist ja nicht gemeint. Also gilt weiterhin: Wer auf der Bühne jemanden
schlägt, schlägt wirklich jemanden.
Und das ist nicht gut.
3. Auf der Bühne kann nach Belieben
Blut und/oder Sperma verspritzt werden, allerdings putzt derjenige, der die
Sauerei veranstaltet hat, diese danach auch auf.
4. Zerstört ein Schauspieler im
Spiel auf der Bühne einen Gegenstand, so ist es nicht die Aufgabe der
Bühnenarbeiter, diesen bis zur nächsten Vorstellung zu reparieren, sondern
seine eigene oder die des Regisseurs. Falls das Reparieren des Gegenstandes zu viel
Arbeit macht, kann auch ein neuer gekauft werden.
5. Verliebt sich ein Schauspieler
während der Proben oder bei der Aufführung in sein Gegenüber, das gerade auch
eine Rolle spielt, so tut das den Gefühlen keinen Abbruch.
6. Wenn ein Stuhl auf einer Bühne
steht, dem man die Lehne abgesägt hat, so stellt er einen Hocker dar.
7. Tiere und Pflanzen müssen auf
der Bühne mit Respekt behandelt werden, auch wenn das Stück noch gar nicht
angefangen hat.
8. Figuren mit
Migrationshintergrund werden wie alle anderen von Schauspielern gespielt.
9. Ein Feuer auf einer Bühne
benötigt unter anderem Sauerstoff.
10. Die Bühne endet dort, wo sie
für beendet erklärt wird.
Samstag, 4. August 2012
Abonnieren
Posts (Atom)





















