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Samstag, 1. September 2012

Gedanken an den Marsch auf Berlin - das ist jetzt schon zwei Jahre her!

"Schon Ende August, auf der Fahrt von Süden hoch, waren wir plötzlich eines Morgens in Nebel eingehüllt aufgewacht, fröstelnd in den Schlafsäcken zwischen Auto und Maisfeld. Im Freien konnte man auch bei gutem Wetter jetzt nicht mehr schlafen. Die Zeitungen rochen anders. Alles war beschlagen in der Frühe, taub. Offensichtlich war jetzt Schluß mit irgendwelchen Provisorien. Bringen sie die neue Ordnung in das Leben, lautete der Zeitbefehl, und wir mühten uns entsprechend."

Rainald Goetz Kontrolliert Seite 64

Sonntag, 3. Oktober 2010

"Marsch auf Berlin" (Nachtrag vom 2. September 2010)

(Von: http://www.berliner.de/artikel/marsch-auf-berlin)

(...)

Wer seid ihr?
Wir sind sechs Leute, Roman (Ehrlich), der mit uns studiert hat und der vor zwei Jahren einen Film über das Literaturinstitut gedreht hat, und seine ehemalige Mitbewohnerin, die den Film damals mit ihm gemacht hat. Beide laufen mit und werden den Marsch filmen. Ansonsten kommen noch Sascha, Wolfram und Judith mit, alle Studenten oder ehemalige Studenten am Literaturinstitut in Leipzig. Das sind 6 Leute, oder?

Wie genau sieht eure Strecke aus?
Geplant ist ein Weg von Leipzig nach Berlin. Wir laufen Luftlinie, das heißt, durchs Gebüsch, über Zäune, durch Gewässer, wir befolgen keine Wege. Bis zum 17. muss es vorbei sein. Wir beginnen am Donnerstag mit einem gediegenen Festakt im Palmengarten in Leipzig. Es gibt klassische Musik und die Eurovision wird abgesungen - die Presse ist auch eingeladen, aber bisher hat sich noch keiner von denen gemeldet. Danach laufen wir direkt vom Festakt los nach Krostitz, das ist unser erstes Tagesziel.

Warum all das?
Wir wollen dieses Gebiet erschließen. Diese Bewegung nach Berlin, für alle Leute, die so was machen wie wir, also Kunst sag ich mal, die ist so stark. Alle fahren da hin, und fahren durch dieses unbekannte Land, was wirklich irgendwie keiner kennt, an manchen Stellen zum Beispiel in Brandenburg, da kommt man wirklich in solche Bereiche da war – zumindest von uns – noch keiner, und wir, als Leute, die da immer mit dem Zug durchfahren und da auch alle hinziehen wollen und werden, dachten uns, wir müssen jetzt dieses Recht erwerben in Berlin sein zu dürfen. Und natürlich in die Fußstapfen anderer treten, allen voran Johann Wolfgang von Goethe, Tarry Tollheimer und Auguste de Aquitaine und natürlich Theodor Fontane, und aller romantischen Wandersleute: uns selbst erfahren in der Natur. Wir vermuten, dass keine Natur da sein wird, sondern Leute, ein paar, und irgendwas müssen wir mit diesen Leuten dann machen. Überhaupt geht es um Leute, um uns nämlich, also um unsere Freundschaft und dann eben die Freundschaft aller.

Der Marsch als programmierter Ausnahmezustand?
Es geht um die Realität. Wenn man sich für die Kunst entscheidet, kann man bestimmte Sachen immer besser, je nachdem was man macht, man wird immer besser und irgendwann normalisiert sich das als Zustand. Man fängt an, damit klarzukommen und dann kann man das immer weiter so abernten und irgendwann passiert dann nichts mehr. Das wollen wir jetzt schon verhindern. Was wir da machen ist nach außen hin erstmal nur reine Handlung. Es ist nichts planbar. Es gibt keine vereinbarten Höhepunkte.

Und was habt ihr unterwegs vor?
Das wird sehr anstrengend, darum hoffen wir auch, dass es weniger als zwei Wochen dauert:
Wir müssen unterwegs ja so viel Kunst machen, uns bemerkbar machen, riesige Haufen bauen, jeden Tag, an jeder Stelle wo wir waren, übernachten in Zelten, wir kennen niemanden da, wir sprechen Gedichte an einen Busch, reden über die anderen und alles, alles wird gefilmt. Das ist ein Test für diese Freundschaft, wo die Hygiene schlecht sein wird und die Nahrungsmittelversorgung und jeder von uns es hasst in Zelten zu schlafen. Dann ist da auch noch diese Luftlinie, und ein Wagen, den wir ziehen müssen…

Was sind die Gesetze?
Es muss jeden Tag etwas passieren. Der Marsch muss von Anfang bis Ende gegangen werden. Wir waschen uns nicht. Wir übernachten nie auf Campingplätzen. Wir nehmen keine Gefälligkeiten an. Uns darf niemand helfend entgegenkommen. Unterbrechungen der Reise gibt es nicht. Wenn uns etwas stört, müssen wir es uns immer sofort sagen, vor allen, damit da nichts gärt. Am Ende entscheidet aber jeder selbst, ob er sagt: „Ich habe keine Lust mehr auf diesen Kunstzwang.und will jetzt irgendwo essen gehen“ oder „Ich will, dass du dich wäschst“. Und muss es dann aushalten, wie die anderen darauf reagieren.

„Marsch auf Berlin“ klingt programmatisch. Was soll hier proklamiert werden?
Marsch auf Berlin war erst nur ein Arbeitstitel, den Wolfram so beschlossen hat. Wir haben das alle akzeptiert und nicht hinterfragt, das müssen wir jetzt wohl tun, wo es dafür schon zu spät ist. Wolfram wollte da glaube ich das faschistische Element betonen, das in Kunst immer drin ist, das übersetzt sich ganz gut in diese Wanderung. Man hat einen Plan, man baut sich Regeln auf, man zieht das durch, auch wenn das bald lebensfeindlich und unerträglich werden muss. Ich denke, wir diskutieren den Namen noch mal auf dem Weg.

Die Pressemitteilung kam vom Kassler Edikt. Was um alles in der Welt hat Kassel damit zu tun?
Das Kassler Edikt ist eine andere Sache. Kassel läuft sozusagen immer parallel. Kassel ist der Ort, der symbolische Ort, an den alle Menschen die Kunst machen, irgendwann hinkommen sollten. Dem Kassler Edikt wird man sich bald anschließen können. Es verpflichtet die Verfasser und Verfasserinnen von Texten, in Kassel nicht bloß zu funktionieren. Kassel ist der Ort, an dem nicht funktioniert werden muss. Kassel ist also der Ort für das Unfertige, wo man sich zeigen muss mit Sachen, die noch nicht reibungslos einzuordnen sind, der Ort für die unsicheren Texte, die man, wenn man sich dem Edikt anschließt, verpflichtet, dort vorzulesen. Es ist ein Gesetz, das immer gilt, auch wenn der Ernstfall nie eintritt, man also nie in Kassel liest. Es ist ja auch ein Recht. Man braucht so ein Kassel, das ist gut für jeden.

Und warum marschiert ihr nicht nach Kassel?
Ich glaube beim Marsch ist der Schwerpunkt eher auf diesen ganzen umgebenden Umständen des Schaffens, während Kassel, das ist eher das Schaffen selbst. Beides hängt natürlich immer irgendwie zusammen, aber der Marsch etabliert erstmal die Grundlagen.

Wie kann man mitmarschieren?
Es wird getwittert und geschrieben, wir machen diesen Film und am Ende ein Buch, hinterher, mit allem, was unterwegs dazugekommen ist

Ihr habt diesen Drang das alles zu manifestieren. Was denkst du, was das Interesse der anderen an diesem sehr persönlichen Vorhaben sein könnte?
Irgendwie gibt es dieses ganz Private ja gar nicht. Auch wenn man für sich entscheidet, sich irgendwie in seinem Leben einzurichten, das gilt für egal wen, sollte man das doch immer auch so tun, als würde es jemand mitbekommen, als würde man es nicht ganz allein entscheiden. Das klingt vielleicht streng, hat aber auch was Schönes, es hat mit Verantwortung zu tun. Die Kunst ist letztlich ja nur ein öffentlicherer Ausdruck eigener Vorlieben und Obsessionen, des Privaten, des eigenen Lebens, der gelingen kann, oder scheitern, aber dann immerhin eine Prüfung erfahren hat nämlich durch das Leben, vermute ich. Wichtig ist, alles zu machen. Es muss nicht funktionieren. Es muss irgendwie vielleicht nachvollziehbar und verständlich sein, aber es geht nicht darum zu sagen, was für alle relevant ist. Es ist aber wichtig rauszugehen und sich zu konfrontieren, zum Beispiel mit der Landschaft in Brandenburg, und den Leuten, die das vielleicht gar nicht verstehen und der Landschaft, die schreit, weil sie uns loswerden will. Und dann kann man vielleicht zurückkehren. Natürlich ist das auch ein bisschen verlogen, weil es ein Urlaub bleibt. Aber es ist ein Urlaub von einem ohnehin ungewissen Lebensentwurf.
Die Gemeinschaft, für die man eine Verantwortung hat, kann da auch ein Trost sein. Zu wissen, dass da andere sind. Die Reise soll das vielleicht auch noch mal stärken für uns, als Schreibende, die wir uns da im Studium zufällig kennen gelernt haben als Schicksalsgemeinschaft und Glück hatten. Damit diese Gemeinschaft, auch wenn wir danach nicht mehr zusammen studieren werden, zumindest im Kopf, bestehen bleibt.

Was ist deine Hoffnung für die Reise?
Ich hoffe, dass wir uns danach noch mögen.
Wir werden irgendwo ankommen in Berlin, in der Stadt stehen, und es wird vorbei sein. Vielleicht gehen wir dann noch gemeinsam ein Schokoladenfondue essen oder eins mit Käse. Das würde mir sehr gut gefallen!

Montag, 13. September 2010

Berlin ist erreicht.

Es hat sehr geregnet.

Der Marsch ist beendet.

Und was ist jetzt?

Freitag, 10. September 2010



ES IST NICHT MEHR WEIT, FREUNDE!



Zwischenbericht eines Gescheiterten


Ich habe es nicht mehr geschafft, weiterzumarschieren.


Die Natur ist nicht das, wofür sie wir halten. Sie ist genau das, wofür sie wir halten.


Die Vorüberfahrenden drehen die Köpfe und schauen uns an.


Am dritten Tag sprengten die Blasen ihr Gefängnis aus Hydrogel und verschmutzten meine Socken.


Der Himmel ist manchmal blau, mit Wolken darin. Mehr ist über ihn eigentlich nicht zu sagen.


Alsbald begannen wir, kräftig zu stinken.


Vermutlich auf Gleis 2 des Bahnhofs in Lutherstadt Wittenberg habe ich mein Mobiltelefon verloren.


Aylin Karadeniz trägt einen sehr kleinen Rucksack.


Wer im Zelt zu schnarchen beginnt, der schläft. Er hält die anderen wach und erntet ihren Zorn.


Unter dem Sternenzelt nur Grausamkeit und Feuchte. Hart ist der Erdboden dort, Kreuzspinnen sitzen auf ihm.


Beim alten Gastwirt Hanack in Mellnitz kamen wir zu spät zum Abendbrot.


Die große Angst davor, dass ein Insekt in den Körper eindringt, wenn man hockend in die Wiese scheißt.


Der Schmerz beim Gehen ist da, solange ich gehe.


Der See in Schönwölkau sei nur noch eine schlammige Brühe, in der man nicht mehr baden gehen sollte, sagten uns frühmorgens ein paar Angler.


Nachts umgibt uns die Kälte des Weltraums.


Mir geht es gut, im Moment, irgendwie.


Die Landschaft bei Wartenburg gleicht dem Antlitz des Nichts.


Wir warten unter den Bäumen, bis es aufhört, zu regnen. Es regnet unter den Bäumen.


Seppl bellt nicht.


Am Unbedeutendsten Punkt der Erde, inmitten der Dübener Heide, hatten sich Mücken eingefunden, Milliarden von Mücken.


Die Bewohner von Trebitz machen einigen von uns Angst.


Schokolade und Würste zum Frühstück.


Das Geräusch, wenn knapp neben mir ein Traktor vorbeifährt.


Judith Keller sagt, dass die Natur nicht mehr das sei, was sie einmal gewesen wäre.


In der Ausflugsgaststätte „Schöne Aussicht 1910“ wird ab 14 Uhr kein warmes Essen mehr serviert.


Die verlorenen Gruppenfotos auf dem verlorenen Mobiltelefon.


Eine drei Kilometer lange Straße bleibt, was sie ist, wenn man an ihrem Rand entlangläuft: Eine drei Kilometer lange Straße.


Diese furchtbaren Menschen am Leipziger Hauptbahnhof.


Zeckito®


Am vierten Tag waren unter den Pflastern, auf ihren bereits geöffneten Geschwistern, neue Blasen gewachsen, unerbittliche, weiße Schmerzbringer.


Roman Ehrlich sagte bei Bad Schmiedeberg, die kommende Regenwolke sei so groß wie das Feld vor uns.


Wenn die Sonne scheint, ist es eine kurze Freude, aber kein Trost.


Als kleiner Junge bin ich einmal von zuhause ausgerissen, um bei meinem Cousin die Trickfilmserie „He-Man“ zu schauen.


Die Überquerung der Elbe per Fähre kostet 50 Cent pro Person.


Der Schmerz kommt aus dem Erdboden, ich weiß es genau.


Hannes Becker zieht den Bollerwagen Klaus an den Rändern der Felder entlang.


Maisfelder, Maisfelder.


Frau Hanack weint, als sie vom Tod ihrer Tochter erzählt.


Im Kohlhaasenkrug zu Wellaune serviert man saisonbedingt Schnitzel mit Waldpilzen.


In den Wäldern rund um den Hügel Kuckuck gibt es keine Menschen mehr. Jedenfalls begegnet uns niemand.


Nach Abbau der Zelte ist das Gras an vier Stellen der Wiese platt. Dies hinterlassen wir und eine gelöschte Feuerstelle. So verändern wir die Landschaft, mehr können wir nicht tun.


Wolfram Lotz muss Feuerholz holen, ehe er sich ausruht. Nichts und niemand kann ihn davon abhalten.


Die Schmerzen verschwinden, wenn ich sitze. Einfach so.


Wir fragen nach dem Weg. Man gibt uns keine Antwort.


Donnerstag, 14. Januar 2010

Nachtrag vom 17. November 2009

Liebe Freunde,
ich habe jetzt eine halbe Stunde Zeit, um Euch alles zu schreiben, was ich Euch schreiben will. Es ist gut möglich, dass die Zeit nicht reicht, dann dauert es eben ein bißchen länger, bis ihr wieder von mir hört.
Es geht bei allem natürlich darum (ich will versuchen, so zu schreiben, dass ihr es diesmal auch alles lesen könnt) um unser großes gemeinsames Vorhaben um unseren Plan, zu Fuß die unbekannten Gegenden zwischen der einen Stadt und der nächsten zu durchqueren (d.h. von Leipzig nach Berlin) DER MARSCH AUF BERLIN (ein Begriff, den ich doch diskutieren möchte, auch wenn er zweifellos der richtige ist, für das, was wir vorhaben, aber ihr wißt ja, Italien, also das ist ich will wenigstens wissen, auf welche Weise ich die Kontrolle abgebe, über das, was wir tun wollen, wenn es schon Kunst sein soll, wie ihr es fordert).
Hier war es also auch so - auch wenn sonst alles anders war, die Art der Fortbewegung immerhin war dieselbe - wir standen auf und verließen den Raum und gingen durch eine gingen in eine Landschaft, hier setzten wir unser Gespräch fort. Das wird zweifellos auch bei uns so sein, auch wenn wir nicht, wie wir es hier taten, im Kreis zu unserem Ausgangspunkt zurückkehren, sondern uns schließlich in einer belanglosen Berliner Straße schließlich ohne rechten Abschluss einfach verlaufen und zerstreuen und nicht wissen werden, wohin; nachdem wir bereits alles es wird so sein obwohl wir und auch unser Ausgangspunkt - was immerhin doch eine andere Situation schaffen wird - kein geschlossener Raum sein wird, sondern eine schneeweiße Laube, ein Dach und doch nach allen Seiten offen, ein Fest zu unserer Verabschiedung, feierlich, hochgestimmt gute Stimmung, eine Kapelle spielt unsere Lieblingslieder auf ihre unverwechselbare Art, ein großer Trubel auf der grünen Wiese, an den Rändern auch Bratwürste und lose Reden, und wir laufen also los und setzen unser Gespräch fort, wie wir es begonnen haben, immer wieder von neuem auf dieselbe Weise begonnen und begonnen haben.
Versteht mich nicht falsch - aber das macht ihr nicht, oder? auch wenn ich es nicht wissen kann - doch das wird mir jetzt selbst zuviel - ich will es auch, dass wir diese Gespräche fortsetzen, solange wir können, es ist notwendig, dass das Gespräch auf die alte Weise weitergeht. Am Ende müssen dürfen es wieder nur wir vier sein - Wolfram, Sascha, ich selbst und Roman, der die Kamera hält & all die anderen, die woanders sind und viel sinnvollere Dinge tun und die wir herzlich grüßen und herzlich drücken - und das Gespräch, das wir führen seit unvordenklicher Zeit. Ja. Aber jetzt, d.h. später, dann also, wenn wir losgehen, wenn es losgeht, die neue Zeit, von der ich spreche, dann wird es anders sein müssen. Es wird notwendig sein, dass, wenn wir wieder auf der alten Bahn uns einschwingen, dass wir dann geradeaus weg durch die Felder der Priegnitz fortwandern, wenn die Priegnitz also in dieser Richtung liegt, was wir natürlich vorher nicht wenn durch wissen dürften, und dass Sascha Wolframs unnachahmlich Rede durch die Laute* australische Helmkasuar - jener dieser arme, flugunfähige Vogel - während der Balz äußert, die Laute also, und ich will auch ein Lied singen, das ihr geschrieben habt & es soll schön klingen, aber im falschen Moment, und es wird eine große Verwirrung sein, die uns auf die gerade Bahn aus der Bahn wirft, über Umwege wirft, Umwege, Unwege, über herrliche Flüsse, unbekannten Menschen entgegen, ach, diese armen Menschen - !
Es stimmt schon.
Ich denke in letzter Zeit viel über die Menschen nach, die Menschen,

diese armen, guten Menschen. Diese Menschen, die eingezwängt sind in einem Talkessel. Die sich verlaufen haben im Stadtwald. Die unter den Unterführungen verharren. Die sich auf den Türmen verschanzt haben. Die sich auf den Rückbänken ihrer Autos verstecken. Die in den stillgelegten Stollen umherirren. Die sich im Gras auf dem Hügel verbergen. Die stumm auf einem offenen Feld stehen und in den Himmel blicken. Die gerade aus der öffentlichen Verwaltung gekommen sind und gar nicht wissen, wohin.**

Sie werden es, wie Sascha wußte, niemals wissen. Wir aber wissen es ja - auch von der Karte her, die wir nicht kennen - und aber wir dürfen es nicht vergessen und wir müssen es dann wieder vergessen, damit wir wieder werden, wie die Menschen sind! (Wir sind ja Menschen

*, die der
** Aus: Sascha Macht: Einige bekannte Vorfälle während der Schlacht