Mittwoch, 30. Juni 2010
HIERMIT
Montag, 28. Juni 2010
woman in green raincoat

“Ich arbeite überwiegend mit den Abfallprodukten aus meiner Tätigkeit als Fotografin. Ich nehme die Bilder, die sich - sozusagen autopoietisch - selbst erschaffen haben und verleihe ihnen Sinn erst durch den Titel. Ich schreibe ihnen meine Wahrnehmung ein und gebe ihnen damit einen Platz in der Welt.“
Kristina Zaporozhets / Juni 2008
Freitag, 25. Juni 2010
SENSATIONELLE EILMELDUNG AUS DEM SCHÖNEN KLAGENFURT!
Beschwerde
Folgendes piekt mir im Auge: Vor über einem ganzen Monat (am 22. Mai 2010, um 19:50 Uhr - am 22. Mai schon, jawohl!) bat ich meinen Mit-Blogger, namentlich Herr Adalbert Spichtig, informell auch "Spichti" oder "Spuchti" oder "Spichtelchen" genannt, darum, mir ein kleines Poem über die Schweizer Fasnacht (oder die Basler Fasnacht oder die Fasnacht am Fuße des Matterhorn oder die Fasnacht im allgemeinen) zu schreiben. Bis jetzt hat sich Herr Adalbert "Spachteli" Spuchtig nicht bei mir gemeldet, ob er denn dieses von mir angeforderte Poem nun schrübe oder dieses von mir angeforderte Poem eben nicht schrübe. Mit diesem Verhalten, großherzig gebeneideter Blogwart Bloggi, bin ich zutiefst nicht einverstanden, denn nichts sehnlicher wünsche ich mir als dieses Poem oder eben eine förmliche, aber höfliche!, Absage des Herrn Spichtelli, dieses Poem eben nicht zu schreiben, genau!
Nun gibt es zwei Möglichkeiten:
Erstens) Adalbertig Spachtl erhält eine Verwarnung, eine Abmahnung, eine Watschn, eine Klatschn, einen Arschtritt, einen Abzess, einen Auschluss, einen Ausfluss oder eine Aufforderung, endlich mein Poem (fertig) zu schreiben. Ich warte aber nicht mehr allzu lang, das kann ich Ihnen, liebe Mit-BloggerInnen und Mit-BloggerAußen, höchst und heiligst versprechen.
Zweitens) Adalbert Spichtig wird gebeten, aber auch gezwungen, mir ein gleichwertiges Poem zu erstellen und zwar zu dem mir sehr lieben und auch schönen, weil zugänglich-poetischen Thema "Die Helvetische Republik", die, bedingt durch den kontinentalen Export der Großen Französischen Revolution, vom 12. April 1798 bis zum 10. März 1803 Bestand hatte und sicher noch niemals in lyrischer Form wiederauferstanden sein tat. Als Anregung für Herrn Spochtig sende ich anbei ein Gemälde, das die greisen Körper und zarten Gesichter der Anführer des sogenannten "Stecklikriegs" beinhaltet, die sich 1802 anmaßten, einen föderalistischen Aufstand gegen ebenjene République helvétique - ja, ebenjene glorreiche Repubblica elvetica! - anzuzetteln. Hier die besagten Herren (pfui pfui, aber dem zürnenden Herrgott sei's gedankt: Das Bild zeigt sie bereits als Gefangene auf der Festung Aarburg, jawollja!):

So, ich glaube, ich habe jetzt mehr als genug demonstriret. Wenn Sie alle keine weiteren Fragen haben, würde ich mich gern in mein Gemach zurückziehen. Nein? Gut. Wir sehen uns dann morgen. Eine geruhsame Nacht Ihnen allen und einen guten Start in den morgigen Tag, ja?
gez. Sascha Macht
Donnerstag, 24. Juni 2010
Dienstag, 22. Juni 2010
Die Legende vom Heiligen Franz
Gott, der du bist da oben!
Schütze diese beiden Wanderer auf ihrem Weg nach Klagenfurt!
Gib ihnen Ruhe, Kraft und Zuversicht für die Prüfungen, die ihrer dort harren!
Labe sie an dem Buffet, das reichlich gedeckt sein soll!
Ich, der Heilige Franz von Sales, Patron der Schriftsteller und der Gehörlosen und auch der Journalisten, glaube an diese beiden und wünsche ihnen von Herzen alles Gute!
Den geneigten Worten dieses klugen Mannes schließen wir uns freudig an!
Eure Blogmatrosen
Familie der Hornträger
wir sind das Gelüpf die Stauden der Mutter-Kind Verband
die Ducker Böcke Spitzbärte (im Wald das lose Gefieder)
Wälder und andere Wälder hoppla ein Baum ein Bäumchen
ein Flaum ein Fläumchen knosprig die Früchtchen knochig
die Rückchen (von der Lyrik):
ihr Rotducker Knicklichter Korkenzieher!
bucklig und bockig die lockere Kleingruppe am Horizont
unsere Stirnschöpfe gehörnt sind beiderlei Geschlechter -
ich sehe ein Isebähnli fährt vorbei an unseren bleichen Nasen
wir Cheiben seid vorsichtig ihr Tröpfe es geht los!
Freitag, 18. Juni 2010
Mittwoch, 16. Juni 2010
Dienstag, 15. Juni 2010
Mittwoch, 9. Juni 2010
An diesem Sonntag
sass ich
auf dem grünen Fell.
Das Zittern und Atmen.
Weiss wogte das Wiesenmeer
Vogelblätter betende Spitzen
schaumiges Grün
Grün zittern die Zitterdächer
Himmelaugen voll Dunst voll Gischt
über den zuckenden Spitzenhalmen
schwiegen Bäume.
Grüne Tiere still
voll Fell.
In das musste ich mich setzen
voll Zeit; und sah die Zeit
mir gegenüber im Grün im Licht -
Nichts war weg
Ruhig schaute ich alles an.
Es waren Bilder.
Montag, 7. Juni 2010
Ein Leipziger (wie wir)
Fritz von Meyer was born in Leipzig, Germany, and became one of Hitler's top scientists. Escaping capture after World War II he became a beekeeper or apiarist in South America, and discovered a colony of mutated bees. Intrigued by their intelligence and passive nature, von Meyer attempted to enslave the queen bee, but failed and the bees devoured him, leaving only his skeleton. The unique qualities of the bees caused his consciousness to be absorbed into them, allowing von Meyer to manipulate the hive to do his will, although some of his skeletal remains are inside the swarm itself. His consciousness merged with the swarm to the extent that they become one being. [...]
(from: Wikipedia)





