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Donnerstag, 3. Juni 2010
Die große Gefahr
Die Vorstellung ist absurd, ich könnte für irgendjemanden gefährlich sein. Und wie könnte ich zur Gefahr werden, wenn ich selbst so gefährdet bin, vom Umherreisen und Dableiben, vom Unterwegssein und vom Hiersein; wenn Schuhe eine Gefahr darstellen, da sie mich nicht vor aufragenden Stacheln schützen, wenn Anrufe, Aufrufe, Ausrufe fehlgehen und niemanden erreichen, den sie erreichen sollen. Wenn ich Briefe schreibe, auf Papier, wie ich es lange nicht tat und die Luft um mich wie flüssiges Feuer ist. Wenn ich mich im Wasser nicht erfrischen kann, da ich mit offenen Augen überall blutige Fetzen und helle Krümel umherschweben sehe, und mich mit geschlossenen Augen die stummen Lippen der Fische berühren, die unsichtbar sind, Fangarme, schleichende Körper auf meiner Haut.
Montag, 25. Januar 2010
Ensamhet!
Mit allem einverstanden,
ja, mit allem,
kann ich es doch nicht ertragen,
wie um mich herum alles
aus sich selbst heraus
mit allem einverstanden ist.
ja, mit allem,
kann ich es doch nicht ertragen,
wie um mich herum alles
aus sich selbst heraus
mit allem einverstanden ist.
Sonntag, 15. November 2009
Mehr Chancen für Kinder und Jugendliche
Liebe Leserinnen und Leser,
Sie finden in dieser Ausgabe von mobil einen Beitrag zum bundesweiten Vorlesetag am 13. November 2009. Bereits zum sechsten Mal initiiert die Deutsche Bahn diesen Tag zusammen mit der Wochenzeitung Die Zeit und der Stiftung Lesen. Mit dabei ist in diesem Jahr neben vielen anderen Prominenten auch wieder TV-Moderator Cherno Jobatey. Er sagt: "Lesen ist der Schlüssel zur Bildung. Und ohne Bildung geht nichts." Das kann ich nur unterstreichen.
Lesen beginnt für Kinder mit dem Vorlesen. Entsprechende Studien zeigen eindeutig, dass Vorlesen bei Kindern den späteren Spaß am Lesen nicht nur fördert, sondern oft überhaupt erst begründet. Deshalb ist uns, unseren Partnern und allen prominenten Vorlesern, die uns helfen, der Vorlesetag so wichtig.
Wir engagieren uns seit Langem für die Aus- und Weiterbildung junger Menschen. Und das nicht nur als einer der größten Ausbilder der Republik. Ob wir nun die Initiative Off Road Kids fördern, eine Hilfsorganisation, die sich um Straßenkinder in Deutschland kümmert. Off Road Kids hilft jungen Obdachlosen ihr Leben in den Griff zu bekommen, und gibt ihnen so eine Chance auf Bildung und Ausbildung. Oder ob jene bei uns eine Chance erhalten, die nicht in eine Ausbildung vermittelt werden können. Chance plus nennen wir dieses Programm, mit dem wir auch in diesem Jahr wieder 500 jungen Schulabgängern die Gelegenheit geben, das Versäumte aufzuholen und in einen Beruf hineinzuwachsen.
Wir haben als Unternehmen eine gesellschaftspolitische Verantwortung. Und gerade wenn es darum geht, Kindern und Jugendlichen eine Chance zu geben, nehmen wir diese Verantwortung
Denn sie sind unsere Zukunft!
Und genau aus diesem Grund widmet diese Ausgabe von mobil die Titelgeschichte auch Königin Silvia von Schweden. Denn sie fühlt sich mit ihrer Organisation auch dieser gesellschaftspolitischen Verantwortung verpflichtet, dass Kinder eine Zukunft haben - und das weltweit.
Herzlichst
Ihr
Rüdiger Grube
Donnerstag, 20. August 2009
Tafellied
GEH, MEISTER HERMANN
Walter von Stöltzingen
Die Tiere des Waldes
Ein struppig Gefleusch
Ein wildes Gewusel
von Fell und Gesträuch
Ein Wildbret dem Magen
inniglich wohnt
von fettigen Schenkeln
ein Wonnestück fehlt
Geh, Meister Hermann,
den Hasen uns hol
wir sehn seine Ohren,
im Farnkraute wohl
Den Hasen, den Hasen,
den Hasen uns hol
Mit saftigen Beeren,
ein einzelnes Bein,
am Feuer gebraten
mit christlichem Wein
Geh, Meister Hermann,
den Hasen uns hol
wir sehn seine Ohren,
im Farnkraute wohl
Den Hasen, den Hasen,
den Hasen uns hol
Das Schwänzchen so weiß
in der finsteren Nacht
Geh lieber Has’,
hast uns Freude gebracht
Geh, Meister Hermann,
den Hasen uns hol
wir sehn seine Ohren,
im Farnkraute wohl
Den Hasen, den Hasen,
den Hasen uns hol
Den Hasen, den Hasen,
den Hasen uns hol
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