Kleine schwarze Maschine, ich kann dich hören. Kleine schwarze Maschine kann ich dich hören? Kleine Maschine. Schwarz ist deine Farbe. Kann ich dich hören, ich kann etwas hören, ich kann etwas hören. Kleine Maschine, deine Farbe. Groß bist du in meinem Ohr, schwarze Maschine, groß bist du in meinem Ohr. Kleiner Mensch in der Unendlichkeit, Grün, Schimmernis, Wasser, Dunkelheit überall, Dunkelheit wird kommen. Kleine Maschine, wird kommen, schwarz ist deine Farbe, schwarz ist deine Farbe. Dunkelheit überall. Dein Name. Hier bin ich jetzt, ich bin jetzt hier, ich bin Hannes, hier bin ich. Kann ich dich hören, etwas, ja. Ja? Etwas, ja. Ja.
Donnerstag, 28. Juni 2012
Kleine schwarze Maschine, ich kann dich hören. Kleine schwarze Maschine kann ich dich hören? Kleine Maschine. Schwarz ist deine Farbe. Kann ich dich hören, ich kann etwas hören, ich kann etwas hören. Kleine Maschine, deine Farbe. Groß bist du in meinem Ohr, schwarze Maschine, groß bist du in meinem Ohr. Kleiner Mensch in der Unendlichkeit, Grün, Schimmernis, Wasser, Dunkelheit überall, Dunkelheit wird kommen. Kleine Maschine, wird kommen, schwarz ist deine Farbe, schwarz ist deine Farbe. Dunkelheit überall. Dein Name. Hier bin ich jetzt, ich bin jetzt hier, ich bin Hannes, hier bin ich. Kann ich dich hören, etwas, ja. Ja? Etwas, ja. Ja.
Freitag, 22. Juni 2012
Ursprung des Theaters der Nacht
Donnerstag, 21. Juni 2012
Monolog des Quittenbaums
Montag, 18. Juni 2012
Sonntag, 17. Juni 2012
Jibbe Willems
Freitag, 15. Juni 2012
Donnerstag, 14. Juni 2012
Neben mir sagte ein Greis: "Scheiße, so ein Scheißstück", zwei Stunden lang, doch die Inszenierung endete nicht, sondern ging weiter und weiter, bis sie doch geendet ist.
Perineum
Mittwoch, 13. Juni 2012
Mittwoch, 6. Juni 2012
William Byrd (II) of Westover, 4. Mai 1711:
"Ich stand um 6 Uhr auf, las zwei Kapitel auf Hebräisch und ein wenig Griechisch in Lukian. Ich betete und nahm mein Frühstück zu mir. Ich tanzte meinen Tanz. Das Wetter war kalt. Ich schickte das Mädchen mit einem Brief, der von Mr. Perry betr. sein Schiff kam, zu Colonel Hill... Ich beglich meine Rechnungen. Mein krankes Dienstpersonal war wieder gesund, Dank sei Gott dem Allmächtigen. Meine Schwester und Colonel Eppes kamen und blieben zum Essen... Ich las bis zum Abend juristische Schriften und machte dann einen Spaziergang auf der Plantage, um zu sehen, wie alles stand, aber meine Frau blieb zu Hause und war melancholisch. Ich betete, erfreute mich guter Gesundheit, guter Gedanken und war gut gelaunt, Dank sei Gott dem Allmächtigen. Ich blies meiner Frau einen Tusch (d.h. er hatte Geschlechtsverkehr mit ihr)."
(Kindlers Neues Literaturlexikon, Band 21, S. 189)
Dienstag, 5. Juni 2012
Ansage der Kollektiven Speisekammer von und mit Gabriela Oberkofler am 20. Mai 2012 während der Donaueschinger Heimattage in Donaueschingen
Sonntag, 3. Juni 2012
HASS
Freitag, 1. Juni 2012
Donnerstag, 31. Mai 2012
Das große Gespräch über die Zukunft (VII)
Die Textstellen sind aus dem Buch von Dietmar Dath: Maschinenwinter, S. 14 und 15
Dienstag, 29. Mai 2012
tiáo
Zähleinheitswort
(wie bei "drei Stück Veroneser Brullétorte")
für
Absätze und Paragrafen
Artikel, die in Stangen verkauft werden
Fische
Flüsse und Straßen
Gedanken, Pläne o.Ä.
streifenförmige Gegenstände
schmale und lange Gegenstände
schmale und lange Kleidungsstücke
kleinere Schiffe
lange und schmale Körperteile
Nachrichten
Schlangen
Sonntag, 27. Mai 2012
Freitag, 25. Mai 2012
Mittwoch, 23. Mai 2012
Das große Gespräch über die Zukunft (VI)

"Maybe it all comes down to the same thing, when viewed from a galactic perspective."
Stephen King - The Tommyknockers, S. 459
Dienstag, 22. Mai 2012
Montag, 21. Mai 2012
Ein Blick auf das Glück fleissiger Polizisten
In den Bäumen hängen weisse Trompeten
ansonsten gibt es den Fluss.
Eine Ente lacht.
Die angestiefelten Polizisten
finden
nicht ungeahnt...
ein „durchsichtiges Säckchen feinen Heroins“!
Wo?
Im Inneren des in den See Schauers.
Tastend zur Wahrheit gelangt
glänzt der Tag.
Ein warmes Gefühl nach Sinn fächelt,
es kitzelt der Triumph –
Weisse Trompeten hängen in den Bäumen.
Die Polizisten
im Zustand des Glücks
werden ihnen zum ersten Mal gewahr.
Während sie so hören...
Entwischt der Gemeinte in „brenzliger“ Lage?
Jawohl!
Aus einer ständig wechselnden Baumkrone nun äugt er:
„Denn nicht nur ich, auch die Welt
bietet unerwartete Verstecke
für das in Not geratene Glück.“
Die Polizisten pfeifen froh. (Sie haben vergessen, warum.)
Gegenseitig entstauben sie ihre Uniformen mit einer Bürste
am Rande des heiteren Flusses.
Sie fühlen sich gestärkt wie nach einem kräftigen Mahl.
Es komme, was komme.
Sie lauschen der weissen Trompeten Schall.
Sanft kömmt der Schlaf.
Donnerstag, 17. Mai 2012
Heute neu im UNTERGEHENDEN-SCHIFF-SHOP
auf Doppelkarte und Umschlag (2,55 €)
Montag, 14. Mai 2012
Heute neu im UNTERGEHENDEN-SCHIFF-SHOP
Sonntag, 13. Mai 2012
Sonntag, 6. Mai 2012
Dienstag, 1. Mai 2012
Montag, 30. April 2012
Samstag, 28. April 2012
Mittwoch, 18. April 2012
Aushang in der Universität
1. Wenn die Gedanken abschweifen: Lesen Sie schneller.
2. Nie ohne Vorausschau in den Text springen.
3. Ihr Interesse zieht Sie nach vorn.
4. "Chunken" statt Wort-für-Wort-Lesen.
Mittwoch, 11. April 2012
Freitag, 6. April 2012
Donnerstag, 5. April 2012
Dienstag, 3. April 2012
Sonntag, 1. April 2012
Freitag, 30. März 2012
Montag, 12. März 2012
Die Seenotrettungsübung am Nachmittag verlief ohne Komplikationen. Alle Passagiere mussten sich mit Schwimmwesten bekleidet in einem bestimmten Abschnitt des Schiffes einfinden. In meiner Gruppe traf ich niemanden, den ich kannte, bis auf die junge Offizierin, die auf dem Sonnendeck die Leute beruhigt und die ich am Abend zuvor im Restaurant „Attikas Licht“ gesehen hatte. Sie führte die Übung mit uns durch, zählte die verschiedenen Alarmsignale auf, erklärte die Funktionsweise unserer Westen und wies uns ein, wie im Falle eines Falles die Evakuierung auf die Rettungsboote vonstatten zu gehen hatte. Die ganze Zeit über quälten mich Einbildungen sexueller Art, ich stellte mir nackte Frauen und Mädchen vor, die lediglich Rettungswesten trugen und hilflos in einem dunklen Meer schwammen, Paare, die in den heruntergelassenen Rettungsbooten miteinander vögelten, Schiffsoffiziere, die sich die weißen Uniformen vom Leib rissen und auf der Kommandobrücke eine Orgie zelebrierten, ich sah mich in einem weiteren Restaurant ängstlich sitzen, das wie ein SM-Studio eingerichtet war, mit Haken zum Aufhängen, Schaukeln und Folterbänken, die mit schwarzem Leder bezogen waren, ich sah riesige Penisse, die aus den Schornsteinen des Schiffes heraus- und wieder hineinfuhren, verschiedene Regen, die auf das Schiff herniedergingen (ein Regen aus Menstruationsblut, ein Regen aus Tränen, ein Regen aus Sperma, ein Regen aus Schweiß), Johnny, der einsam in der Schiffsbibliothek an einem Regal stand und seinen Penis in den Zwischenraum zweier Diktatorenbiografien gesteckt hatte („Leben und Sterben Nicolae Ceaușescus“ von Brian Dippoldis und „Der trostlose General. Argentinien unter Jorge Videla“ von Epefania Cueva Dominguez), die drei Pools auf dem Sonnendeck, in denen sich Menschen räkelten (der erste Pool randvoll mit Menstruationsblut, der zweite Pool randvoll mit Maracujasaft, der dritte Pool randvoll mit Sperma), die Joysticks der Automaten in der Spielhalle, die zu glänzenden Dildos geworden waren (oder mir nur deshalb in den Sinn kamen, weil sie sich eben überhaupt nicht verändert hatten, weil sie schon immer Dildos gewesen waren, worüber aber niemand zu sprechen wagte), liebestolle, umnachtete Wale, die ihre wuchtigen Körper gegen den Schiffsrumpf schlugen, und eine Pokerpartie im Casino, bei der nicht um Plastikchips, sondern um Menschen gespielt wurde. Dann war die Seenotrettungsübung auch schon wieder vorüber, und alle kehrten fröhlich dahin zurück, wo sie hergekommen waren.
Strausberg

'Man weiß allerdings, dass die Fische auch in Seen und Flüsse gelangen können, wenn es keinen direkten oberirdischen Wasserzulauf gibt. Sie sind in der Lage, über das Grundwasser in Seen und Parkteiche zu wandern, und bei nassem Wetter schaffen sie es sogar, längere Strecken über Land zurückzulegen. Auf einer Wiese bei Strausberg fand sich eines Nachts ein Aal im Netz eines Vogelbeobachters, mit dem dieser eigentlich Lerchen fangen wollte. Der Angler am Landwehrkanal allerdings blieb skeptisch. Über ein Wiese, meinte er, kämen die Aale schon, aber heil über die Straße, da hätte er doch seine Zweifel. Wer aber auf einem Fischmarkt einmal einen Aal einem Händler von der Waage springen und anschließend auf dem gepflasterten Boden rasch das Weite suchen sah, wird den Aalen auch in der Stadt so einiges zutrauen.'
Cord Riechelmann - Wilde Tiere in der Großstadt, S. 140
Samstag, 10. März 2012
Steglitz

'Eichelhäher verfolgen oft auch die Tätigkeiten der menschlichen Anwohner sehr genau. Oft zeigen sie - aus bisher nicht geklärten Gründen - eine spezielle Aufmerksamkeit für eine bestimmte Person. Im Garten eines Hinterhauses in der Zimmermannstraße in Steglitz platzierte sich jeden Morgen, wenn der Bewohner des dritten Stocks seinen Computer anschaltete, einer der beiden dort ganzjährig ansässigen Häher auf dem am Balkongeländer befestigten Kräuterkasten. Mit geradem Blick schaute er den Auserwählten an, beugte sich dabei zu Begrüßung nach vorn, als würde er ihm zunicken, und ließ ein kläglich klingendes "aaar-ooor" folgen, um im nächsten Moment einen Büschel Basilikum oder Rosmarin aus dem Kasten zu reißen und davonzufliegen. Nicht immer aber war der Eichelhäher so friedlich gestimmt. Manchmal landete er auch auf dem Balkongeländer und schrie den jungen Mann an seinem Schreibtisch unvermittelt und ziemlich laut an.'
Cord Riechelmann - Wilde Tiere in der Großstadt, S. 80
Dienstag, 6. März 2012
Sul concetto di volto nel figlio di Dio
Freitag, 2. März 2012
Nachtrag zum Post von Sascha Macht vom Donnerstag, den 17. Februar 2011
Konkurrenz Glocke Konkurrenz
die Tauber der Fluss
ist gefüllt mit Fischen
Ich bin wie du
In Weikersheim
ist das Wasser verborgen,
die Substanzen
drängen sich auf
Nur das Material widersteht
Das Zirpen der Schnecken
Wir sinds
am W,
an den Wänden
Wir sehen uns an
„Der Fremdenverkehr spielt in Weikersheim
überhaupt keine Rolle“ (Der Zeitgeist)
Die Schüchternen siegen
Zeitangabe SCHLAMMKOFFER
MÜLL
Die Straße vergeht sich
an ihrem Leben
2011 am 21. Juli um 18 Uhr 07
Freitag, 24. Februar 2012

Donnerstag, 9. Februar 2012
Das Konzept der Stadtguerilla

Samstag, 4. Februar 2012
Freitag, 27. Januar 2012
Montag, 23. Januar 2012
Donnerstag, 12. Januar 2012
Wer sind diese Menschen? (II)
Donnerstag, 5. Januar 2012
- Michael Chabon, The amazing Adventures of Kavalier & Clay
Donnerstag, 29. Dezember 2011
Samstag, 24. Dezember 2011
Ueber Tiere
Der Affe grinst, wenn er sich fuerchtet. Der Affe fuerchtet sich, wenn man ihm einen Motorradhelm aufsetzt oder ein Hausfrauenkleid anzieht, wie es ja auf diesen Postern meist der Fall war. Der Affe fuerchtet sich, wenn man versucht, ihn zum Menschen zu machen mithilfe einer Verkleidung. Und seine Reaktion ist es, zu laecheln.
Montag, 5. Dezember 2011

"Doch, so dachte sich der Autor angesichts all der vergnügten jungen Menschen: Warum immer so zynisch? Das Simple, Epische im Pop ist seine jugendlichste Qualität, und die Jugend soll ich gefälligst darin suhlen dürfen, solange sie noch kann."
- Johannes von Weizsäcker






























